Am 30. Juni 2026 war der Fairband Gartennetzwerk Quedlinburg und Umgebung e.V. beim „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Quedlinburger Marktplatz vertreten. Bei hochsommerlichen Temperaturen nutzten wir die Gelegenheit, unseren noch jungen Verband, unsere Mitgliedsvereine und vor allem unsere Idee eines modernen, offenen und vernetzten Kleingartenwesens vorzustellen. Von 11 bis 18 Uhr kamen zahlreiche Vereine, Initiativen und engagierte Akteure aus der Region zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und zu zeigen, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement vor Ort sein kann.

Gemeinsam für das Kleingartenwesen
An unserem Stand waren Vertreter aus den Kleingärtnervereinen Holzbreite II und Taubenbreite dabei. Uns war wichtig, sichtbar zu machen, dass Kleingartenvereine weit mehr sind als nur Verpächter kleiner Gartenflächen. Sie stehen für Gemeinschaft, Natur, ehrenamtliches Engagement, generationsübergreifendes Miteinander und nicht zuletzt für ein Stück gewachsene Kultur in unserer Region. Genau dafür steht auch der Fairband: Vereine miteinander zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Wege für ein zukunftsfähiges Kleingartenwesen zu entwickeln.
Pflanzen aus den eigenen Gärten verschenkt
Natürlich sollte es an unserem Stand nicht nur Informationsmaterial geben. Unsere Gartenfreunde hatten zahlreiche Pflanzen aus den eigenen Gärten mitgebracht. Unter anderem konnten sich Besucher über Tagetes, Kapuzinerkresse, Bartnelken und Landnelken freuen. Viele Pflanzen fanden noch am selben Tag ein neues Zuhause. Dazu gab es auch etwas zu probieren: selbstgemachtes Pesto sowie die ersten frisch geernteten Tomaten der Saison. Gerade diese kleinen Dinge sorgten immer wieder für Gespräche – über Gärten, Pflanzen, alte Sorten, Nachhaltigkeit und darüber, wie viel Wissen in unseren Kleingartenvereinen eigentlich vorhanden ist.
Viele interessante Gespräche
Besonders gefreut haben wir uns über zahlreiche persönliche Gespräche mit Besuchern und anderen Ausstellern. Unter anderem konnten wir uns mit dem Klimaschutzmanager der Stadt Thale, Michael Hesse, über verschiedene Themen rund um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und die Rolle von Kleingärten austauschen. Aber auch viele spontane Gespräche mit Quedlinburgerinnen und Quedlinburgern zeigten, dass das Interesse am Kleingartenwesen weiterhin groß ist. Dabei ging es nicht nur um freie Gärten oder Gartenarbeit. Auch Themen wie Vereinsleben, Ehrenamt, Nachwuchsgewinnung, Umweltbildung und die zukünftige Entwicklung unserer Anlagen spielten eine Rolle. Genau solche Gespräche sind es, die wir uns als Netzwerk wünschen.
Sichtbarkeit für unsere Vereine
Für uns als noch jungen Verband war der „Markt der Möglichkeiten“ auch eine gute Gelegenheit, erstmals öffentlich in größerem Rahmen aufzutreten. Wir wollten zeigen:
Wir sind da.
Wir wollen die örtlichen Kleingärtnervereine sichtbar machen, sie miteinander verbinden und auch außerhalb der eigenen Anlagen zeigen, welchen gesellschaftlichen Wert Kleingärten für Quedlinburg und die Region haben. Der Fairband versteht sich dabei ausdrücklich nicht nur als Verwaltungsstruktur, sondern als Netzwerk von Menschen und Vereinen, die voneinander lernen und gemeinsam etwas bewegen wollen. Dieses Selbstverständnis entspricht auch der grundsätzlichen Ausrichtung des Verbandes auf Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und Transparenz.
Schade: Regionalverband nicht vertreten
Etwas schade fanden wir, dass der Regionalverband der Gartenfreunde Quedlinburg e.V. an diesem Tag nicht mit einem eigenen Stand vertreten war. Als langjähriger Verband, der nach eigenen Angaben die Interessen tausender Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in der Region vertritt, wäre eine Präsenz bei einer solchen öffentlichen Veranstaltung sicherlich eine gute Gelegenheit gewesen, das örtliche Kleingartenwesen ebenfalls sichtbar zu machen. Umso wichtiger war es für uns, gemeinsam mit unseren Mitgliedsvereinen vor Ort zu zeigen, wie lebendig, vielfältig und zukunftsfähig Kleingärten sein können.
Unser Fazit
Trotz der großen Hitze war der „Markt der Möglichkeiten“ für uns ein rundum gelungener Tag. Wir haben viele interessante Menschen kennengelernt, gute Gespräche geführt, Pflanzen verschenkt, Ideen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. Genau das wollen wir auch in Zukunft weiter tun: Gemeinsam gärtnern. Vernetzt wachsen. Zukunft gestalten.
Wir bedanken uns bei den Organisatoren von HarzWATT, bei allen Beteiligten und natürlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die bei uns am Stand vorbeigeschaut haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit, gemeinsam für das Kleingartenwesen in unserer Region sichtbar zu sein.



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